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Web 2.0 - Nutzerfreundlichkeit & Co.

Im 3. und letzten Teil unserer Serie zum Thema Web 2.0 fassen wir die positiven Erscheinungen des Hypes zusammen.

Von Anfang an ...

Nutzerfreundlichkeit ist schon seit bestehen des WWW eine Forderung an die Webdesigner und HTML-Programmierer. Die Forderungen beschränkten sich jedoch nicht nur auf die Gestaltung, sondern auch auf die Funktionalität der Navigation. Weitere Geräte auf dem Markt, die in der Lage sind Internetinhalte aufzurufen, erschweren Gestaltung und Programmierung zusätzlich. Das klassische Beispiel hierfür ist das Handy und der integrierte "WAP-Browser".

Im folgenden Bild sehen Sie ein Beispiel für eine gelungene, übersichtliche und kompakte Navigation. Hier ist auf kleinstem Raum eine Verschachtelung in mehrere Unterebenen möglich.

Kompakte Navigation

Die Anforderungen an Programmier und Designer lauteten also:

  • Einfache und übersichtliche Navigation
  • Ausgewogene, optische Führung
  • Abgestimmtes Farbschema
  • Bindung der Aufmerksamkeit
  • Anpassung an Lesestile
  • Optimale Lesbarkeit

Die Einbindung der Nutzer

Durch das Web 2.0 haben diese Diskussionen und Designumsetzungen neuen Schwung bekommen. Viele Internetangebote sind heute einfacher zu bedienen, standardkonform und schlank programmiert.

Vereinfachte Interaktivitäts-Muster, Foren und Blogs ermöglichen vielen Menschen die Nutzung des Internets. Für Unternehmen haben sich die Möglichkeiten der Kundenansprache wesentlich erweitert. So stellen Unternehmen verstärkt Informationen zu ihren Produkten und ausführliches Hintergrundwissen zur Verfügung. Das erzeugt eine erhöhte Aufmerksamkeit und Kundenbindung.

Online-Check

Ausstattungscheck ELEKTRO+

Am Beispiel des Online-Werkzeug "Ausstattungscheck" der Webseite ELEKTRO+ kann man gut nachvollziehen, wie mit einem gezielten Interaktivitätsangebot dem Informationssuchenden ein merklicher Informations-Mehrwert geliefert wird. Solche Werkzeuge, gekoppelt mit Suchmaschinen-optimierten Texten und einer gezielten Verlinkung der Unternehmen, die die Initiative ELEKTRO+ fördern, führen zu sehr hohen Abfragewerten des Internetauftritts. Aber auch dazu, daß die Webseite ein ausgezeichnetes Google-Ranking hat: Gibt man bei Google das Suchwort "elektro" ein, werden ca. 80.000 Einträge gefunden. Die Webseite der Initiative ELEKTRO+ befindet sich auf dem 2. Platz.

Und was gibt es sonst noch?

Viele meinen "social Web", wenn sie von Web 2.0 sprechen. Gemeint sind die vielen Möglichkeiten, sich zu vernetzen: Sei es geschäftlich (zb. Xing), privat oder ob eines gemeinsamen Hobbies. Web 2.0 Plattformen sprießen an allen Ecken und Enden des Internets aus dem Boden.

Online vernetzt arbeiten haben sich andere auf die Fahnen geschrieben. So bietet zb. Zoho kleinen und mittleren Unternehmen eine "Office Suite" online an. Die registrierten Nutzer können das, was sonst nur auf dem heimischen PC möglich ist, online erledigen:

  • Textdokumente anlegen und verwalten
  • Tabellenkalkulationen anlegen und verwalten
  • Projekte/Kalender/Kontakte anlegen und verwalten

Sehr beliebt sind die visuellen Mitteilungs- und Selbstdarstellungsplattformen wie YouTube und Flickr. Beide Plattformen wurden so erfolgreich, weil sie einfach und unkompliziert zu bedienen sind. Und das, so schliessen wir hier, ist das wesentliche am Web 2.0, daß sich Entwickler, Visionäre und Nutzer an einem entscheidenden Punkt treffen: Dem Einfachen und Schönen.

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